#102 David gegen Goliath: Brauche ich ein kleines oder großes SAP-Beratungshaus? Mit Dennis Coesfeld
Show notes
Brauche ich für mein SAP-Projekt die große Beratung mit der „Busladung" an Leuten – oder ist die kleine, spezialisierte Boutique die bessere Wahl? Darüber sprechen Sarah und Oliver in dieser Folge mit ihrem Gast Dennis Coesfeld, Mitgründer von Braun & Coesfeld Consulting.
Dennis nimmt uns mit auf seinen Weg vom Industriekaufmann über acht Jahre klassische Beratung (Junior → Senior → Solution Design → Vertrieb) bis zur eigenen Gründung 2019/2020. Heute begleitet er zu fünft Kunden bei Transformations- und Einführungsprojekten – oft als Sparringspartner „im Namen des Kunden".
Wir reden über die echten Unterschiede zwischen klein und groß: Wissensmanagement, Kommunikationswege, Ownership und warum die Lösung des Kunden zählt – auch wenn man sie über das eigene Netzwerk an einen Partner abgibt. Außerdem: Wo eine 5-Mann-Bude an ihre Grenzen kommt (Stichwort Full-Scope-Transformation, Lizenzen, Gewährleistung) und ab welcher Größe ein Beratungshaus eine komplette Conversion überhaupt stemmen kann.
Zum Schluss der Ausblick: Brownfield-Conversion, das Heben von Potenzialen nach dem Umstieg auf S/4HANA und die Frage, was KI für das Beratungsgeschäft bedeutet (das schreit nach einem Follow-up!). 🍺 Im Glas: ein helles Stuttgarter Hofbräu „Capsule" – passend zum Thema, denn der Name steht für eine clevere, breit aufgestellte Beratung.
Themen u. a.:
– Vom Industriekaufmann zur eigenen SAP-Beratung – Klein vs. Groß: Wissen, Kommunikation, Ownership – „Im Namen des Kunden" arbeiten – Netzwerk & Partner statt Ellbogen-Mentalität – Nein sagen zum falschen Kunden – Grenzen kleiner Beratungen bei großen Transformationen – Brownfield, Potenziale heben & ein Ausblick auf KI
Rückmeldung gerne an: feedback@sap-podcast.de
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Show transcript
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00:00:01: Herzlich willkommen bei den SAP Sommeliers, dem Podcast für alle die SAP nicht nur verstehen sondern die Zukunft gestalten wollen.
00:00:09: Präsentiert von AnkerKopf, dem Karrierenetzwerk für SAP-Profis der Mehrsuchung als nur den nächsten Job und SupplyChank Consulting Oliver Nübel.
00:00:21: Liebe Zuhörenden!
00:00:22: Willkommen zu einer neuen Folge der SAP Sommeiers heute mit unserem Gast Dennis Kursfeldt vom Braunen Kursfelt Consulting.
00:00:31: Und wir wollen sprechen über Brauche ich ein kleines oder großes Beratungshaus mit dem epischen Titel David versus Gulliard?
00:00:41: Ja, hallo Oliver Dennis.
00:00:42: Schön dass ihr da seid!
00:00:46: Sie sind ja im lockeren Vorgespräch auf dieses Thema gekommen und ich glaube es interessiert sehr vieler.
00:00:53: deswegen... Stelle dich gerne mal in eigenen Worten vor, denn es wurde so ein bisschen herkommt und wie das vielleicht auch zu deiner Gründung kam.
00:01:01: Da bist du jetzt auch schon sechs Jahre lang.
00:01:03: tatsächlich die sechsten Halbjahre hat ich bei LinkedIn mal geluschert.
00:01:07: von daher stelle ich gern mal ganz frei vor wer bist du?
00:01:11: Und dann nächste Frage natürlich was werden wir heute trinken?
00:01:16: Ja, Sarah.
00:01:16: Vielen Dank.
00:01:17: Ist mir auch vielen Dank von meiner Seite in eure Richtung, Sarah und Olli heute dabei sein zu dürfen.
00:01:23: Wir hatten ja schon im Vorfeld ein paar Mal drüber gesprochen noch mit dem Gedanken gespielt.
00:01:27: jetzt ist es endlich soweit Und ich würde dann auch gerne sofort den medias res gehen.
00:01:34: Wer bin ich?
00:01:35: Wo komme ich eigentlich her?
00:01:36: Also wenn ich mal ganz, ganz vorne anfange und dann zum Schluss die große Brücke zur SAP und zum Beratungsgeschäft zu schlagen.
00:01:44: Ich habe einmal eine klassische Ausbildung als Industriekaufmann gemacht auch hier im schönen Ost-Westfalen ... beim großen Hausgerätehersteller aus Gütersloh.
00:01:54: Und bin dann... Der Name ist ja nicht gefallen, aber ich glaube sowohl hiesiger als auch überregionales Zuhörer können direkt das Ganze zuordnen und bin dann am Anschluss an meiner Ausbildung im Vertriebsindienst angefangen und der Der Einsatz von SAP war da schon länger im Einsatz.
00:02:23: Es war eine alte, damals noch nicht so alt aber jetzt mittlerweile schon R-Drei Installation und habe dabei das klassische Vertriebsindendienstgeschäft gelernt also Auftragserfassung, Abruf von Lagerprodukten, Versand an Händler, ETC.
00:02:39: Und mein damaliger Vorgesetzter hat mir aber auch schon die Möglichkeit gegeben, so ein bisschen Projektgeschäft zu machen.
00:02:45: Da ich damals noch sehr stark im innerdeutschen Geschäft tätig war – das Unternehmen war damals auch der gesellschaftener Vertriebsgesellschaften aufgesplittet – war die IT auch sehr nah dran und mein Chef dachte damals ja okay, ist ein junger Mann!
00:03:04: Der will ja noch ein bisschen was lernen, vielleicht auch mal ein paar andere Sachen reinschnuppern.
00:03:09: Dann gebe ich dem so ein paar vertriebliche Projekte.
00:03:11: Aber mit einem IT-Touch.
00:03:12: IT gleich damals dann auch SAP Touch also Prozesse verbessern, angucken.
00:03:18: Vielleicht Kollegenschulen in ausgelagerten Vertriebs- und Servicezentren.
00:03:22: Damals hat das Unternehmen noch so sechs Stück über ganz Deutschland verteilt.
00:03:26: Und so hatte ich auf einmal mehr mit der IT zu tun mit Prozessen zu tun.
00:03:31: Ich musste Workshops vorbereiten, Leitenschulungen vorbereiten und leiten.
00:03:36: Das hat mir echt Spaß gemacht!
00:03:38: Und ein Kollege kam irgendwann zu mir und sagte, willst du nicht mal eine Beratung anfangen?
00:03:43: Hier gerade Bielefeld ist.
00:03:44: auch sage ich mal so... ... Hochburg, was IT angeht.
00:03:47: Auch SAP da gibt es ein paar große.
00:03:49: Guck dich da doch mal um!
00:03:50: Ja das habe ich dann gemacht.
00:03:52: Das war so ... ... Jahrzehnt, Zweitausendelf rum.
00:03:55: Zu dem Zeitpunkt habe ich's schon sechs Jahre dort gearbeitet.
00:03:58: Hatte nebenbei noch einen Bachelor- und Masterstudium abgeschlossen... ...dachter okay jetzt mal passte ganz gut.
00:04:03: War auch sehr dankbar für seinen Hinweis, seinen Tipps.
00:04:08: Grüße gehen raus, falls ihr zuhört.
00:04:11: Und hat mich dann bei damals noch der Firma Intelligence AG beworben.
00:04:16: Klassisch als Logistikberater und bin dort auch eingestiegen als Logstikberator als Junior-Klassisch und bin dann dort die nächsten Jahre das klassische Beratungsgeschäft eigentlich so abgegangen.
00:04:32: also man ist als Junior berater angefangen man hatte Senior an die Seite gestellt bekommen.
00:04:38: Da hatte ich das große, große Glück.
00:04:40: Ich hatte wirklich einen ganz tollen Mentor beziehungsweise eine ganz tolle Mentorin Anita falls du zuhörst auch in deine Richtung.
00:04:48: Grüße gehen raus wie mich wirklich an die Hand genommen hat mir gezeigt hat wie strukturierst du Workshops?
00:04:55: Wie findest du dich im System zurecht?
00:04:58: Wie gehst du an bestimmte Probleme ran?
00:05:00: Wie löst du die?
00:05:01: Wie denkst du mal um Ecken?
00:05:02: Den musst du ansprechen wenn du nicht weiter kommst.
00:05:05: Also wirklich, das habe ich richtig nach vorne gebracht und hat mich auch sehr geprägt.
00:05:10: Auch den weiteren Werdegang also bis heute eigentlich.
00:05:14: Und bin da dann eigentlich weiter gelaufen.
00:05:17: Irgendwann war die Junior-Einzeit vorbei.
00:05:18: Also es ist in jedem Beratungshaus ein klassisches Modell.
00:05:22: Dann vom Union an wird professional Seniorberater.
00:05:25: Hab dann schon so kleinere Projekte im Bereich Solution Architektur bzw.
00:05:30: Solution Design mit betreut.
00:05:33: nicht so die fachliche Projektleitung, sondern eher die prozessuale und ganz zuletzt eigentlich dann auch mal den Sprung in den Vertrieb gemacht.
00:05:41: Dass man von der Seite auch noch einmal guckt, okay, Projektgeschäft über ein paar Jahre gelernt gesehen in unterschiedlichen Stufen jetzt auch mal dahin gehen zu sagen, wie sieht das auf der Sales-Seite einfach aus?
00:05:54: Und da zusammen mit dem Vertrieb eigentlich auch bei neuen Kunden oder potenziellen Neukunden, diverse Workshops und Ausschreibungen mit begleitet.
00:06:03: Da dann natürlich komplett von fachlicher Seite also der Vertrieb dann klassisch natürlich Kaufmanuschutabix gewesen und ich dann deutlich stärker natürlich von der sapischen und projektmethodischen Seite Und das war auch super, weil da hat man jetzt noch mal das Ganze so ein bisschen aufgebrochen.
00:06:21: Weil man als Berater doch sehr stark dann im Projekt sich vergräbt bei einem Kundenvergräbte und so jetzt auch nochmal dieses ganze Thema auf die Bestaltungs- und Pitch.
00:06:31: Wie gehe ich eigentlich raus an einen Neukund?
00:06:33: Wie zeige ich jemandem SAP der vielleicht ... Heute das erste mal sieht, der man komplett bekommen konkretes Bedürfnis hat und konkreten.
00:06:44: Nichts ihr ein Problem einer Herausforderung zu lösen.
00:06:47: und das war wirklich auch nochmal sehr sehr sehr spannend an der Stelle.
00:06:51: Und das ganze habe ich dann auch acht Jahre mit begleitet von zwei tausend elf bis zweitausend neunzehn also die komplette Zeit vom sage ich mal junior über ein professionel senior bis hin in den vertrieblichen Bereich.
00:07:05: ja und irgendwann
00:07:06: Passt du mich da noch kennengelernt?
00:07:08: Da haben wir dich auch noch kennegelernt.
00:07:10: Das habe ich schon dir gesagt, da komme ich gleich vielleicht auch nochmal zu.
00:07:13: Also das war auch noch zur Beratungszeiten also daher auch der Kontakt entstanden und zu diversen anderen Kollegen wo wahrscheinlich heute auch nochmal die Möglichkeit haben so dann die eine oder andere Geschichte zu erzählen.
00:07:24: Das ist irgendwie sehr freuen!
00:07:25: Und hab dann aber gesagt zusammen mit meinem Partner dem Willy Braun Wir waren damals auch zusammen in einem Team sowohl in der Beratung als später auch im Vertrieb.
00:07:36: Wir haben jetzt das Beratungsgeschäft ein paar Jahre gesehen.
00:07:41: Wir haben Projekte mitgemacht, wir haben gesehen wie es vertrieblich läuft und was die Anforderungen der Kunden sind.
00:07:47: Wir waren gesehen wo man vielleicht etwas anders für das gar nicht immer sagen besser aber anders machen könnte.
00:07:55: Es ist einen Bedarf da.
00:07:58: zu dem Zeitpunkt muss man auch sagen dass das Unternehmen, bei dem wir gearbeitet haben sehr stark und sehr schnell gewachsen ist.
00:08:05: Also als wir angefangen haben war es noch eher ein gehodener Mittelstand, sage ich jetzt mal vorsichtig mit einem stark kulturell geprägten und familiären Charakter.
00:08:15: Das wurde dann auch immer weniger.
00:08:17: Das heißt, das Unternehmen ist von Köpfen hergewachsen.
00:08:20: und man hat auch schon gemerkt okay, dass an gewissen Stellen das Wissen nicht unbedingt verwässert, aber auf viele Köpfe auch aufgeteilt wird und dass auch intern das Wissen an anderen Stellen zu finden ist oder zu gesucht werden muss.
00:08:36: Und wir haben gesagt okay eigentlich müssten wir.
00:08:39: jetzt wäre es auch mal interessant zu sagen Okay, jetzt ein Kunde hat eigentlich einen Bedarf am Beratungshaus was bei einer Einführung unterstützt oder bei gewissen Problemstellungen.
00:08:50: Wir haben aber auch schnell gemerkt Für den Kunden wäre es vielleicht auch nicht mal schlecht, wenn die so eine Art Sparringspartner bei sich haben.
00:08:56: Der in Ihrem Namen eigentlich dieses Wissen hat sowohl in der Tiefe als auch in einer gewissen Breite und an meinem Namen des Kunden ein Projekt oder so eine Anforderung komplett durchzusteuern.
00:09:10: Das haben wir total spannend gefunden und da ist ja am Markt auch was passiert.
00:09:14: also das ist jetzt nicht so dass wir uns seit dem Markt erdacht oder gewünscht haben.
00:09:18: Wir hatten schon den Eindruck, dass da auch Anforderungen sind Und dann haben wir gesagt, okay Ende zwei neunzehn Anfang zwei zwanzig Wir wagen es mal mit einer Selbstständigkeit.
00:09:30: Also wir haben ein eigenes Unternehmen gegründet Braunkursfeld Consulting.
00:09:35: Wir waren damals noch zu zweit und haben gesagt Okay was?
00:09:38: Was wollen sie sollen unsere Schwerpunkte sein?
00:09:41: Wir haben gesagt ok wir unterstützen natürlich bei Transformationsprojekten.
00:09:44: also das ist jetzt natürlich Usus Man geht von der alten ECC-Installation hin zum Sfor.
00:09:51: Wir haben auch gesagt, bei klassischen von Nonsub auf Sub-Einführungen wollen wir unterstützen.
00:09:57: und wir haben auch mal so ein kleines Geschäftsfeld gehabt, wo wir gedacht haben, okay, auch wenn wir eine Auswahl können unterstützen, dann haben wir aber relativ schnell gemerkt, pass mal auf da gibt es so Big Player Markt, da haben wir keine Chance einfach.
00:10:09: Und dann ist das der Fokus auf die beiden erst genannten Geschäftsfelder eigentlich gewesen und ein unterschiedlicher Skalierung, das wir gesagt haben.
00:10:16: Wir begleiten euch beim Projektmanagement als Sparingspartner zum Beispiel in der Projektleitung was ich sehr stark gemacht habe und auch geführt habe.
00:10:23: also mein erster Kunde tatsächlich war ein klassischer Mittelständler, der von non-sub aufsab gegangen ist und hat gesagt ja die haben ihren Beratungshaus aber auch noch auf unserer Seite jemanden, der uns im Projektmanagement unterstützt und da habe ich auch viele Projekte so in der Prozessindustrie gemacht hat.
00:10:42: Das war jetzt ein chemieproduzierender Kunde, er fiel die Wahl dann auf mich das auch einer unserer ersten großen Kunden, die wir dann klassisch genau in dem Feld unterstützt haben wie wir uns das eigentlich gedacht haben also vorher so eine Spinnerei hatten.
00:10:57: so ja die Kunden bräuchten eigentlich immer mehr Unterstützung.
00:10:59: auch denn ihrem Namen mandat des Kunden aus einem Projekt führt hat das eigentlich sofort geklappt.
00:11:05: das war noch mal sehr schön zu sehen dass da einfach so ein Bedarf ist.
00:11:09: Und auch mein Partner hat im gleichen Zuge ein ähnliches Projekt bekommen, wo er aber weniger auf Projekteleitungsebene unterwegs war sondern viel stärker in den Prozessen vergraben war.
00:11:19: Auch hier ähnliche Ansatz, wo der Kunde gesagt hat ja ich habe hier einen Partner mit dem mache ich die Implementierung, aber ich brauche jemanden noch mit einem gewissen Tiefe an Wissen, der auch mal über den Tellerrand guckt und in meinem Namen das ganze pusht und steuert.
00:11:34: Und das war dann der zweite große Kunde, den wir dann gewinnen konnten.
00:11:38: Ja und so hat sich das eigentlich, also Long Story Short zu die letzten sechs Jahre, du hast es schon gesagt, Sahra sechsten Halbjahre eigentlich kontinuierlich weiterentwickelt.
00:11:51: Mittlerweile sind wir zu fünf, da haben noch drei Kollegen, die in unterschiedlichen Positionen unterstützen.
00:11:58: Das heißt teilweise wirklich Experten in der Tiefe in einigen Submodulen, aber natürlich auch wieder das klassische Projektmanagement und auch natürlich das Solution Design also die Betreuung von End-to-End Prozessen.
00:12:10: Das machen die Kollegen hier auch und da sind wir seit ja ich sage es gerade schon sechseinhalb Jahre mittlerweile in unterschiedlichsten Branchen und Kunden unterschiedlichster Größen hier in Ostfels fahren haben auch überregional unterwegs genau und ansonsten ... privat vielleicht zu mir, einvierzig Jahre.
00:12:32: Feierarte zwei Kinder sind auch immer schöne Projekte und fassen... Ich
00:12:38: hoffe nicht, dass du jemals einen so lang laufenden SAP-Projekt hast, weil das ist fast wie eine In-Haus-Position.
00:12:46: Ja ja, das stimmt!
00:12:50: Vielen, vielen lieben Dank.
00:12:51: Auch cool dass ihr die Verbindung einfach zu euch mal aufgelöst habt und ich habe jetzt irgendwie grad supervisual mitgeschrieben weil ich so dachte im Namen des Kunden das habe ich direkt so als Romantitel oder Filmtitel mir vorgestellt.
00:13:05: Das Adjektiv sapisch kannte ich auch noch nicht genau ... und halt auch einmal sozusagen, wir haben ja alle gegründet tatsächlich.
00:13:14: Also wie alle drei... Und ich fühle das so sehr wenn man das was man als Businessmodell oder als... Wir haben super viel mit Canvas, Businessmodel, Canvas gearbeitet,... Wenn es auf einmal Wirklichkeit wird!
00:13:26: Wenn du merkst jetzt war nicht nur irgendwie eine abstrakte Idee, dass man dachte, das könnte einen Kunden Payen lösen.
00:13:35: Das ist so krass, also dieses Gefühl, wenn man merkt hey der Plan geht auf Es funktioniert.
00:13:42: Also sehr, sehr cool!
00:13:43: Was trinken wir denn im Namen des Kunden?
00:13:45: Im Namen des Kunden etwas was sehr gut zu Dennis und mir passt ein Helles aus der... ich glaube es ist Stuttgarter.
00:13:57: Ein Kepsele.
00:13:59: Ich habe tatsächlich eben noch mal, bevor ich Quatsch erzähle, zur TPD gefragt.
00:14:04: Wofür das tatsächlich steht?
00:14:05: Jetzt weiß ich es passt ganz gut zu Dennis und mir.
00:14:08: Es steht eigentlich für die ja mehr oder weniger ein kleines Kompliment dass man relativ clever ist.
00:14:16: also man ist ein Capsule.
00:14:20: Das wird sich glaube ich heute auch in unserer Aufnahme noch ein bisschen wieder bestätigen.
00:14:25: Also ich will damit gar nicht sagen absolut alles wissen.
00:14:29: Aber das Bier passt sehr gut zu dem, was man in einer kleinen Beratung oder auch als Freelancer
00:14:36: an
00:14:38: Know-how oder auch Charakter mitbringen muss wie man Themen löst.
00:14:44: Denn es hat gerade in seiner Einleitung schon beschrieben Man kommt so aus der klassischen Beratungen Klassische Modulberatung und jetzt würde ich eher sagen bin auch ich zu Hause in so einer Art Solution Design.
00:14:59: Also immer, wenn man die Rolle beim Kunden einnimmt das kann aber auch nicht die Kundenrolle sein sondern in der Beratung Die Rolle.
00:15:07: Wenn man bei einem Kunden als kleinere Beratungshaus eingesetzt wird So meine Wahrnehmungen ist es immer so dass man Nicht nur klassische MMM nicht nur klassisch PP machen muss und Das gefühlt auch die Erwartungshaltung des Kundenes So in Richtung geht, was ist der Niedeskunden?
00:15:26: Sondern man muss ein bisschen breiter aufgestellt sein.
00:15:29: Man muss aber auch ein bisschen Breite aufgestellt seien wollen!
00:15:32: Und das ist das, was ich mit dem Charakter eigentlich beschreiben möchte.
00:15:37: und da passt der Name und die Übersetzung des Biers ganz gut zu.
00:15:43: Von daher ja... Ich bin gespannt welche Bilder wir heute zu Tage fördern werden.
00:15:51: Hoffe dass mir schmeckt euch Meine Flasche ist gleich schon halb leer,
00:15:56: halb voll
00:15:56: und ein positives Denken.
00:15:58: Aber du hast ja eine zweite noch geschickt, die war im Karton drin.
00:16:03: In Weißer voraussicht?
00:16:06: Kein Dier vor vier ne?
00:16:08: Genau.
00:16:15: Ja, ihr habt ja beide Erfahrungen eben in jetzt großen oder sehr, sehr großen Organisationen gesammelt.
00:16:21: Artigens kann man ja wirklich dazu zählen und jetzt seid ihr eine eher kleine Organisation.
00:16:31: Was ist denn da wo ihr sagt?
00:16:35: wesentliche Unterschiede gehört habe ich jetzt ja schon mal auch das Thema Wissensmanagement oder wer weiß eigentlich was also Kommunikationsfluss und Struktur ist natürlich etwas komplett anderes.
00:16:47: Vielleicht könnt ihr da nochmal so ein bisschen drauf, ja rauf zu sprechen kommen?
00:16:51: Was sind dafür die wesentlichen unterschiedlichen Vorteile?
00:16:55: vielleicht?
00:16:56: auch
00:16:58: Ich hatte, da würde ich gern ein Geschäftsführer aus dem Kundenprojekt mal zitieren.
00:17:03: Der hat einen Satz gesagt – das war tatsächlich bei meinem ersten großen Projekt oder der Projektsponsor – er war dort Kaufmeister-Geschäftsführerin wie gesagt bei einem mittelstädtischen Unternehmen, es waren hundert bis für hundert Mitarbeiter, hat vorher beim großen Konzern gearbeitet und er sagte mal im Gespräch mit mir, sagt er ja vorherm Konzernen hatte für jedes Thema einen Spezialisten.
00:17:29: Hier muss ich der Spezialist sein, um das vielleicht aufzugreifen was du gefragt hast Sarah.
00:17:36: es ist tatsächlich so meiner Meinung nach und das merken wir an verschiedensten Stellen ja eigentlich weil du fragtest noch den Business Management.
00:17:45: was ist anders als jetzt bei größeren Organisationen auch so wie wir es kennengelernt haben auch Olli und ich in unserer beruflichen Vergangenheit auch natürlich gepaart mit der Selbstständigkeit.
00:17:59: Man steht in einer anderen Verantwortung, das Wissen zu haben und zu brauchen weil man es eventuell auch dem Kunden so angedient hat oder der Kunde auch eine gewisse Erwartungshaltung hat wie ist jetzt bei einer größeren Gesellschaft vielleicht nicht unbedingt notwendig ist?
00:18:16: Weil da hat man mal die Möglichkeit zu sagen okay ich kann jetzt von meinem Wissensstand bis an die Grenze gehen Das ist auch okay und es sind nicht schlimm.
00:18:26: Und dann, wenn ich diese Grenze überscheite, da muss sich eine andere Person dazu holen oder eine andere Organisationseinheit für ansprechen.
00:18:32: Dafür gibt es ja diese Organisationseinheiten oder Personen.
00:18:36: auch das hat man so jetzt in einer kleineren Organisation sowie jetzt Olli-Du oder wie wir auch aufgestellt sind natürlich nicht.
00:18:45: Ich habe diesen Rückzug eigentlich nicht mehr dass ich sagen kann Okay hab ich verstanden?
00:18:51: Ich nehme das mit und klär das anderweitig.
00:18:53: Das kann ich nicht mitnehmen.
00:18:54: Ich muss es selber wissen, ich muss das selber beantworten können und das hört sich jetzt gerade eher so ein bisschen negativ konnotiert an.
00:19:02: Ich umgekehrt finde das eher spannend eigentlich zu sagen okay, ich habe jetzt die Chance aber auch die Anforderung mir das Wissen aufzubauen oder anzueignet.
00:19:11: Das heißt ja nicht dass man noch im vornen Netzwerk nicht zugreifen kann – das nicht!
00:19:16: Aber ist es nochmal was anderes als wenn man weiß Kollegen oder eine Kollegin direkt um die Ecke, oder in der Eusatzioseinheit, die sich nur mit diesem Thema beschafft befasst.
00:19:26: Hier ist es eher so.
00:19:27: ich muss mich selber damit befassen zum großen Teil und das finde ich unglaublich spannend also Herausforderden natürlich aber auch spannend und das bringt einen dazu finde ich gerade in einer kleineren Organisation dazu.
00:19:41: man wird quasi dazu gezwungen sich immer wieder mit neuen Themen auseinanderzusetzen und auch mal über den Tellerrand zu gucken.
00:19:47: Und das finde ich, das macht die Würze eigentlich so an unserem Job aus.
00:19:51: Also generell am Beratungsdasein aber auch in der kleineren Entität und natürlich speziell natürlich wenn man selbstständig unterwegs ist ganz klar.
00:20:03: Ich finde eigentlich die große Herausforderung ist, wenn ich so auf vergangene Projekte blicke und jetzt Projekten in meiner Selbständigkeit haben eine andere Herausforderung, weil ich halt für viel mehr selber verantwortlich bin.
00:20:18: Ich muss aber sagen in der Struktur so wie jetzt im Projekt agiere beziehungsweise auch agieren kann, kann nicht den Kunden entlang des Prozesses wahrnehmen heißt?
00:20:34: Ich weiß was passiert im Vertrieb!
00:20:36: Ich weiß, was passiert in der Produktion und welche Schritte sind dazwischen?
00:20:41: Weil ich halt mir die komplette Kette anhören musste, weil ich bin der einzige der dazuhört heißt.
00:20:49: Ich kann aber auch viel gezielter sagen da brauche ich die person aus meinem netzwerk da brauch ich die Person das können wir intern lösen.
00:20:58: und dieses wen setze ich ein wenn du jemanden hast der zuhört und weiß wo man das jeweilige thema verortet und dass es dann das fach wissen dass man weiß ja Das Thema gehört gerade in den Schnittpunkt von Sales und Produktion, dann kann man da genau auch die richtigen Empfehlungen geben.
00:21:20: Und ich glaube das ist der Mehrwert für den Kunden dass er nicht ganz viele Ansprechpartner hat.
00:21:28: und auf denen Zug sind ja auch seit Jahr schon die großen Beratungen aufgesprungen indem sie so eine Art Solutions Designer Solutions Architekt in den Projekten installieren, der wirklich Aber Modul übergreifen, Prozesse koordiniert und dieses Zuhören einfach macht.
00:21:48: Und wenn man das auf der Kundenseite auch hat... Also mir ist es eigentlich egal ob ich auf der Kundenseite oder auf der Beratungsseite das Ganze mache.
00:21:58: Die Interaktion ist bei mir die gleiche also Ich vertrete die gleichen Standpunkte, die gleichen Meinungen.
00:22:04: dazu aber hilft ungemein nicht diese Moduldenke zu haben.
00:22:11: Und das war auch ein Punkt, wo man als Fachexperte in großen Beratungen eher in dieser Nische gefangen ist und wenn man daraus ausbrechen will hat man bessere Chancen in einer kleinen Beratung.
00:22:27: damit will ich gar nicht sagen dass es in der großen beratung schlecht ist Es muss zu der jeweiligen Person passen.
00:22:34: Wenn man sich dazu, ich sag mal berufen fühlt so ein bisschen übergreifend zu denken und das auch von sich selber zu wollen dass aber auch der Organisation mitzugeben dann ist man in dieser Fachexpertenschiene meiner Meinung nach nicht richtig aufgehoben.
00:22:51: Und da glaube ich muss jeder für sich den richtigen Weg finden und auch aus Kundenperspektive.
00:22:58: das ganze jetzt einmal betrachtet ist die Herausforderung sehr Einfach, man muss eine Entscheidung treffen mit einem großen Beratungshaus zusammenarbeiten.
00:23:08: Dann habe ich einen zentralen Ansprechpartner möchte ich mir gegebenenfalls viele kleine Experten holen die alle eine andere Meinung haben kann auch schwierig werden das ganze zu koordinieren.
00:23:19: aber Ich muss mir halt überlegen was es für mich als Kunden das richtige Setting um mich nicht mit Workload und Organisation zu überfrachten Aber trotzdem den richtigen den richtigen Berater auszuwählen.
00:23:36: Und das ist meiner Meinung nach auch sehr kundenspezifisch, wenn ich halt ein Kunde bin der sehr agil interagiert und ganz ganz viele Spezialthemen hat dann macht es vielleicht Sinn eher die Spezial-Themen mit Spezialisten zu staffen und nicht den Generalisten ins also den... großen Generalisten ins Haus zu holen, der sehr viele People für die unterschiedlichen Themen mitbringt.
00:24:03: Sondern dann wirklich auf die richtigen Spezialisten zuzugreifen.
00:24:07: Ja.
00:24:10: Seht ihr denn auch ... ja oder habt ihr in der Historie auch Nachteile wahrgenommen?
00:24:16: Ob das jetzt bei euch war was ihr erlebt habt oder durchaus von anderen Was bedeutet es auch also sozusagen auf der anderen Seite wenn man halt eine kleine Organisation ist als Partner?
00:24:29: Ich glaube es ist dass was Oli jetzt auch gerade schon so ein bisschen angedeutet hat, Stichwort Netzwerk.
00:24:37: Also ja klar wenn wir uns die Welt malen könnten dann würden wir gerne natürlich in der Breite und in jedweder Tiefe mitreden können.
00:24:48: das geht natürlich nicht.
00:24:49: also mir z.B.
00:24:51: von mir gesprochen ich fühle mich unglaublich wohl in den logistischen Bereichen.
00:24:57: also Oli war es eben auch schon angesprochen mal angefangen von Vertrieb bis runter eigentlich in den Versand unter Zwischen, sowohl in der Breite als auch einer gewissen Tiefe, gerade zum Beispiel im Produktions- oder Materialwirtschaftsumfeld.
00:25:13: Sobald es dann jetzt aber in die Bereiche Finanzen und Controlling z.B.
00:25:17: aussieht da muss ich sagen ja, ich kenne die Übergabe Parameter Ich weiß was passiert, ich weiß wo man achten muss Aber jetzt in der Tiefe zum Beispiel zu sagen und da einen Sparring zu machen, vielleicht mit einem Controller.
00:25:30: Wie stelle ich meine Kostenrechnungskreise ideal?
00:25:33: Mit einer profizienter Rechnung auf.
00:25:36: Da leh' ich dann zum Beispiel raus so... Und da muss man sagen okay dafür hat man ein Netzwerk.
00:25:42: Ich hatte es bisher tatsächlich als Vorteil empfunden wenn man auf ein entsprechend großes und auch qualitativ ansprechendes Netzwerk zurückgreifen kann.
00:25:55: Weil auch das finde ich ist, wenn man auch als eine kleine Unternehmensberatung – auch wenn man alleine beim Kunde ist und mal sagen muss okay, ich kann ja nicht weiter aber ich habe jemanden Netzwerk auch immer sehr förderlich weil auch das ist ein Fund was man sich entsprechend mitnehmen kann und der Kunde natürlich auch in seinem Sinne sieht ok er kennt die Ressourcen auch entsprechende Kolleginnen und Kollegen weiter, die das bedienen können.
00:26:23: Ja also ja es ist erstmal eine Herausforderung zu sagen oder schwierig zu sagen okay da kann ich jetzt nicht weiter aber dann mit einer Lösung zu kommen die dann vielleicht heißt ich bespiele mal mein Netzwerk Ich habe da die Leute ist wiederum natürlich positiv.
00:26:40: Und auch so, finde ich, konnte man ja trotzdem die Anforderung des Kunden bedienen im Helfen und man selber, sag ich mal hat auch noch einmal die Möglichkeit über den Tellerrand da rein zu gucken.
00:26:51: das jetzt mal so positiven also was ich mitgenommen habe wenn es vielleicht mal in der einen oder anderen Stelle nicht weitergehen kann
00:27:00: Das würde ich genauso unterschreiben.
00:27:01: Also fangen wir an bei dem Thema Entwicklung.
00:27:05: Ich selbst entwickel gar nicht dazu stehe ich auch aber dieses Problem des Kunden ernst zu nehmen,
00:27:13: es
00:27:13: zu designen wie's denn als Lösung aussehen könnte und dann eine Lösung liefern zu können.
00:27:20: Entweder in Form von eigener Beratung, eigenem Customizing oder indem man eine Empfehlung abgibt für jemanden der das schon ein paar mal gemacht hat und da einfach auch einen Kontakt herstellt.
00:27:36: so ist man ja nach wie vor beim Kunden an einer Lösung interessiert und sagt nicht, hey das kann ich nicht da müsste euch einen anderen suchen.
00:27:44: Also man lässt den Kunden und das will ich sagen dass steht eigentlich für kleine Beratung.
00:27:48: Man lässt den Kunden nicht mit seinen Problemen alleine und im Regen stehen, dass er sich ja anderweitig orientiert sondern man nimmt das Problem ernst und sucht nach der Lösung.
00:28:00: also was ich ganz stark gelernt habe auch in der Selbstständigkeit ist dieses Ja Nimm den Kunden ernst und für eine Lösung herbei.
00:28:10: Egal wie!
00:28:11: Und wenn du das deinem Kollegen geben musst, wenn ich jetzt bei Dennis anrufe und sage hey den Umsatz macht halt nicht meine Firma aber dafür macht Dennis das und da weiß ich der ist der Kunde hinterher trotzdem zufrieden dann haben doch alle gewonnen
00:28:23: nur
00:28:24: weil ich dann vielleicht ne schlechte Lösung liefern würde und Dennis ne gute.
00:28:28: Der Kunde muss im Fokus stehen und das Problem des Kunden muss ernst genommen werden und ich glaube dass verschwimmt vielleicht in einer großen Beratung so ein bisschen mehr, weil einfach viel viel mehr Wissenslücken entstehen.
00:28:43: Weil die Informationen immer von Person zu Person weitergegeben werden muss.
00:28:47: Weil es das Wissen auf so viele Köpfe verteilt werden muss.
00:28:51: Das ist vielleicht eine kleine Schwäche der Großen.
00:28:55: Die haben aber dann wenn sie es richtig kanalisieren alles in den eigenen Reihen.
00:29:00: Das ist halt wieder ein Vorteil.
00:29:04: Da muss ich sagen, ich fühle mich mit einer kleinen Beratung wohl.
00:29:09: Weil ich halt weiß was ich kann und ich weiß auch wo die Grenzen sind.
00:29:12: Und wenn man mit denen offen umgeht und den Kunden nicht veräppelt ist das glaube Ich mehr wert für die kundenbindung als zu sagen ja ich kann dir eigentlich jede lösung anbieten die du haben willst weil Das macht dann eigentlich unglaubwürdig.
00:29:27: Ja und ich finde dass ein wichtiger punkt was du jetzt sagtest stichwort lösungen.
00:29:30: also Der Kunde möchte eine Lösung oder Lösungen für sein Problem, für seine Probleme haben.
00:29:36: Und ein wichtiger Aspekt den du auch schon erwähnt hast war okay ich nehme mir das anders an.
00:29:45: Ich stehe da auch mehr in der Verantwortung und da gibt es einen Begriff, den hat mein Partner Willy Braun auch sehr stark geprägt und ja, dass ist auch ein Punkt, der kommt gerade in der Selbstständigkeit mehr raus kommt aber auch mehr raus und ich sehe das an meinen Kollegen, die eben nicht selbstständig sind sondern bei uns angestellt.
00:30:01: Das ist dieser Begriff Ownership.
00:30:03: also wie nehme ich mir das an?
00:30:04: Also ich möchte eine Lösung von der Herausforderung für ein Problem des Kunden schaffen und ich komme jetzt vielleicht nicht weiter und dann aber zu sagen okay ich nehme es mir trotzdem an oder mit und nicht ich vielleicht sondern an Oliver in dem Fall sorgt dafür dass du die Lösung bekommst Ist auch wieder sei ich mal mehr wert.
00:30:27: Ich will nicht sagen, dass das bei groß nicht gibt also das direkt mal vorweggeschickt oder schickt.
00:30:32: aber ich habe jetzt oder wir auch persönliche den Eindruck gehabt dass das sag ich mal im kleineren Organisation nochmal deutlich stärker ausgeprägt ist zu sagen hey das ist mein kunde ich bin dein berater ich möchte das Du die Lösung bekommst und ich möchte, dass du damit zufrieden bist.
00:30:49: Dann nehme ich mir das ganz anders an als gerade bei einer großen Auseation wo es dann vielleicht heißt, dass ist jetzt total überspitzt formuliert okay da kann ich dir nicht helfen?
00:31:01: Ich geb das mal in stelle b oder a und ja die meldet sich dann so und das gibt's bei uns wenn ich das mal ganz groß machen möchte also bei kleineren einfach so würde ich mal einfach pauschal allen unterstellen Es gibt es so nicht, das hat mit zwei Punkten zu tun.
00:31:18: Das ist einmal natürlich dass man als selbstständig aber auch kleineres Unternehmen noch mehr von dem Kunden abhängig ist und angewiesen ist, dass der natürlich auch seine Lösung in Anführungsstrichen bekommt und die Herausforderung gelöst wird.
00:31:33: Der zweite Punkt, aber das ist ein sehr persönlicher.
00:31:35: Was für einen Anspruch habe ich an mich?
00:31:38: Was für ein Anspruch hab' ich an mir, was sich dem Kunden meinem Kunden jetzt eigentlich bieten möchte und wie ich ihn daran führe.
00:31:45: Und das ist auch so ein Punkt den wir uns auch mit auf die Fahnen geschrieben haben.
00:31:48: Ja also wir nehmen uns... Auch wenn vielleicht die Themen nicht immer lösen können, wir nehmen es uns an!
00:31:54: Wir versuchen über das Netzwerk, über Partner trotzdem ein Mehrwert zu schaffen damit der Kunde am Ende sagt okay ihr wart's jetzt nicht aber es ist trotzdem super gelaufen.
00:32:05: Ich finde das Thema Partner extrem wichtig, wenn.
00:32:07: ich arbeite ja auch jetzt mittlerweile nicht mehr beim Startup sondern in einer BTP-Boutique bei OberRayo.
00:32:14: Auch Bielefeld also aus Westfalen hier gerade unter sich.
00:32:17: wir sind um die bis zu mehr als zwanzig zweiundzwanzig aktuell und es ist das Thema partner schon ein Ja, ein ziemlich großes und superwichtiges.
00:32:26: Also die Frage mit wem verpartnere ich mich?
00:32:29: Und was macht Sinn um eben auch da einfach ein gutes Netzwerk zu haben, um den Kunden dann im Sinne des Ownerships oder der Ganzheitlichkeit beraten zu können und gleichzeitig natürlich auch die Überlegung wie... Wie muss denn der Partner sein, das gleich wie beim Kunden im Grunde.
00:32:46: Der ideale Partner, dass man sich nicht ins Gehege kommt sage ich mal was auch sozusagen die ja den Wettbewerb angeht aber auch teilweise die Größe da kann es ja auch unter Umständen sonst zu sein.
00:32:59: Dass wenn man so damit gegen Gurja tatsächlich jetzt so denkt, dass wir einfach sehr schnell dann unter die Räder kommen als kleineres Haus.
00:33:07: oder seht ihr das gar nicht so?
00:33:10: Also Thema Partner-Netzwerk.
00:33:14: Ich glaube, da ist es auch immer noch so ein bisschen davon abhängig.
00:33:20: Von welche Ecke kommt der Partner?
00:33:21: Wie ist der aufgestellt und welche Größe hat er?
00:33:23: Vielleicht konkrete Beispiele zu nennen... Zum Beispiel ein partnerschaftliches Verhältnis mit einer größeren Unternehmensberatung aus Paderborn.
00:33:32: Die verschiedenste Dienstleistungen, ich sag mal von klassisch der Unternehensstrategie Beratung bis hin eigentlich zu IT-Dienstleistungen anbieten und allem was dazwischen ist also auch zum Beispiel Planung vom Werken Materialflussoptimierung und aber auch eine Division haben, die sich um das Thema ERP gekümmert hat oder noch nach wie vor kümmert.
00:33:56: Wir kamen ein paar Jahre auf uns zu und sagten ja wir waren vorher mal sehr ERP-neutral.
00:34:03: jetzt haben wir gemerkt in den meisten Fällen wenn die Kunden auf uns zukommen ist eine Entscheidung für SAP schon gefallen.
00:34:09: Und wie sollen sie jetzt unterstützen?
00:34:12: vielleicht bei einer Auswahl?
00:34:13: Aber auch der Einführung und die verlangene gewisse Tiefe von uns, die wir denen nicht bieten können.
00:34:19: Könnt ihr uns da unterstützen?
00:34:21: Also da haben wir nicht das Thema Kapazität weil Personen sind da wirklich genug und das könnte man auch aufbauen dass noch alle sagen aber ihr seid doch eigentlich spezialisiert in diesen und diesen Bereichen und bei uns ist es noch nicht so groß dass wir jetzt sagen hey wir bauen da eigentlich einen eigenen Haptrum herum ja könnt ihr uns dann unterstützen.
00:34:40: also das sage ich mal dass der eine Fall größeres Beratungshaus sag ich jetzt mal, ok, hol mir von einem Partner in dem Fall uns Unterstützung.
00:34:50: Das ist so eine Möglichkeit.
00:34:51: Hab mich bisher immer als positiv empfunden weil die noch mal eine andere Visibilität am Markt haben als wir.
00:34:58: auch das mal ganz ehrlich gesagt.
00:35:00: Die Firma Braunkursfeld Consulting, die ist jetzt unbedingt überregional bekannt oder bundesweit sowieso nicht.
00:35:06: Ja,
00:35:07: d.h.,
00:35:08: da hat man ein anderes Strahlkraft und d. h., die haben schon mal einen ganz anderen Zugang zum Markt zu den Kunden.
00:35:13: also Super für uns, für die auch ähnliches Setup wie wir es eben gesagt haben.
00:35:18: Ich hole mir jemand aus meinem Netzwerk
00:35:20: dazu.".
00:35:21: Die andere Variante ist ähnliche Größe.
00:35:24: schon mal wie bei Olli und mir.
00:35:26: Man sagt okay ich komme jetzt an meine Grenzen.
00:35:30: also fachlich kapazitiv kann ja auch sein dass man sagt ich kanns bedienen oder wir könnten das bedienen.
00:35:36: Wir haben aber gerade keine Kapper frei Und dann holt man sich einen aus dem Partner-Netzwerk rein Und da das Gleich auch wieder positiv, weil... ...wieso geht es dir natürlich auch?
00:35:47: Wir empfehlen immer nur Leute.
00:35:50: Bis jetzt bin ich noch dabei!
00:35:51: Ja,
00:35:52: alles klar.
00:35:53: Wir empfählen immer Nur Leute oder die wo wir sagen,
00:35:57: den
00:35:58: Vertrauen war blind.
00:35:58: Das ist ein Thema, das Sprich mit dem, dass läuft und also von daher muss ich sagen, dass auch da an der Stelle.
00:36:08: Also dann Haken dran superpositiv Und obwohl ich gesagt habe, ich hab nur zwei Punkte.
00:36:14: Der dritte letzte Punkt aber ist essentiell und das versteht sich aus meiner Sicht vielleicht, Olli da würde mich deine Meinung auch interessieren.
00:36:22: in der Größe brauchst du ein Netzwerk und Partner.
00:36:24: es ist einfach so also alleine irgendwie Elbow-Mentalität und wir ziehen das durch weil wir meinen die tollsten am Markt zu sein, die Tolzen für den Kurs funktioniert einfach nicht.
00:36:41: Also das sehe ich erstmal genauso, also mit Ellebogen zu überzeugen.
00:36:45: Ja, das bringt vielleicht kurzfristigen Erfolg aber langfristig glaube ich da nicht dran.
00:36:53: und wenn man die Elle-Bogen ausgefahren hat und beim Kunden dadurch einmal gelandet ist ja dann muss man sich trotzdem beweisen.
00:37:00: Und wenn man es dann nicht schafft dann kommt vielleicht doch noch andere.
00:37:06: Ich sehe das sehr ähnlich.
00:37:08: dieses Netzwerk ist total wichtig vor allen Dingen, wenn man auch klar absteckt wo sind meine Grenzen?
00:37:14: Also nehmen wir wieder das Beispiel von der Entwicklung.
00:37:18: Ich würde mir niemals zutrauen eine ppds-Entwicklung deep dive zu machen so dass der Kunde da keine Probleme mit hat.
00:37:30: dafür gibt es Spezialisten die das können und da habe ich in meinem Netzwerk Leute die immer wieder empfehle.
00:37:36: Da kann ich mich immer wieder drauf verlassen Und ich hab noch nicht von einem Kunden gehört hey Du musst aber als Berater auch entwickeln können, bitte liefer du ins das.
00:37:45: Dann sage ich ja da bin ich raus weil das kann nicht euch nicht liefern und dann ist die Lösung hinterher schlecht.
00:37:50: also dieses ehrlich Wert am längsten und eine gute Empfehlung aus dem Netzwerk hilft häufig weiter.
00:37:57: und was ich auch schon sehr häufig hatte dass es gerade angesprochen diese Empfehlungen wenn man selber angesprochen wird ist gerade aber nicht kann dann empfiehlt man jemand aus seinem Netzwerk, weil das gleiche Problem wieder der Kunde kommt mit einem Problem zu einem.
00:38:17: Ich brauche für dieses Problem jemanden, der diese Lücke füllt und ich habe Kollegen in meinem Netzwerk da konnte ich vor drei Jahren aus kapazitiven Gründen das Projekt nicht übernehmen diesen heute immer noch bei diesem Kunden tätig.
00:38:30: Da hab' ich eine halbe Stunde im Gespräch gesagt sorry tut mir leid Das wird viel größer als ihr euch das vorstellt bis jetzt.
00:38:37: Ich kann euch gerne jemanden vermitteln, der mehr Kapazität vielleicht hat.
00:38:41: Der ist auch der Richtige dafür.
00:38:44: Nehmt den, guckt euch den an und das wird funktionieren.
00:38:49: und er ist heute immer noch für den Kunden tätig.
00:38:51: also das sind so Sachen Empfehlungen.
00:38:57: Das ist dieses.
00:38:58: ich nehme den Kunden ernst.
00:38:59: wenn der Kunde doch schon mit seinem Problem zu mir kommt habe ich doch die erste Hürde schon gebrochen zu helfen zu können durch eine Empfehlung, vielleicht eine Aufteilung.
00:39:10: Ich mache nur einen kleinen Teil davon und strukturiere das einfach nur und es setzt jemand anderes um.
00:39:17: Dann ist ja dem Kunden viel mehr geholfen bei seinem Problem als wenn er noch ein halbes Jahr länger sucht.
00:39:24: Und da muss ich sagen, dass es so meine Einstellung dazu... Das ist auch diese Einstellung die man eigentlich in kleinere Beratungen oder auch als Freelancer leben muss, um am Markt zu bestehen.
00:39:39: Also zum Thema wie besteht man gegen die Großen?
00:39:44: Da wird man sicherlich auch das eine oder andere Projekt an große Beratung verlieren.
00:39:50: Wenn man aber schon mal auf dem Zettel drauf ist würde ich immer unterstellen dass es zumindestens Mal Im Hinterkopf bleibt, wenn man in dem Projekt dann doch mal irgendwo kapazitive Engpäsart.
00:40:02: Ah da war doch der noch, er hatte zwar keine fünf Tage für uns Zeit aber zwei Tage.
00:40:06: Hey lass uns den doch einfach nochmal fragen.
00:40:09: und das ist glaube ich etwas was vielen Kunden einfach nur im Bewusstsein bleiben muss.
00:40:16: Man kann als kleine Beratung nicht jedes Problem lösen, aber man kann es genauso gut lösen wie ein Großteil.
00:40:32: Ja, also ich gehe da total mit.
00:40:35: Ich glaube auch sehr stark im Bereich Community sich zu positionieren und vor allen Dingen unbedingt auch Nein zu sagen.
00:40:43: Nein wenn es die Unpassenden Kunden sind.
00:40:45: Wenn man schon merkt dass das nicht matcht dann ist lieber nicht annehmen.
00:40:49: Also dieses Nein ist so schwer, gerade wenn es wirtschaftlich turbulente Zeiten sind.
00:40:53: Aber man kommt halt wirklich in Teufels Küche rein und man macht niemanden glücklich.
00:40:56: Es hat einen Rackenschön zum Konsequenzen, weil man einfach das nicht versteht wer ist mein kund oder wer ist auch nicht meinen Kunden?
00:41:02: Und ich denke ähnlich geht's einfach mit den Partnern dass man einfach für sich auch da Dass ihr als Chance sehen kann und sagt hey Ich bin darin.
00:41:10: Das ist meine super Power.
00:41:11: Das is meine Positionierung.
00:41:13: und für das andere Da bin ich in diesem Bereich ja Ohnership so cool unterwegs und so gut in der Community vernetzt.
00:41:21: Da helfe ich doch, da helfe dann indem ich einfach diesen Lied auch weitergebe und das sauber beurteile.
00:41:29: was passt oder nicht?
00:41:36: Es gibt ja auch manche Projekte die sind... Also ich weiß gar nicht, wie... also ich frag mich immer.
00:41:41: Wie groß muss man eigentlich sein um eine S-IV-Transformation oder auch nur ein Release-Wechse je nachdem, wie groß war das Projekt jetzt denkt zu machen?
00:41:52: Was... Also habt ihr da irgendwie mal so'n Gefühl dafür?
00:41:57: Weil ich meine, dass ist ja etwas was Tendenz hier keine kleine Organisation schaffen kann, oder?
00:42:02: Nee, also Transformation weit gefasster Begriff, also wenn man jetzt aber wirklich Klasse sagt okay wie wie hiefe ich ein Unternehmen von der eben schon zum Beispiel mein Ausbildungsbetrieb gesprochen.
00:42:17: Wie hief ich so einen Unternehm von einer alten R-III oder ECC Installation eigentlich aus?
00:42:23: SvH
00:42:24: nach
00:42:25: muss man meiner Meinung nach also um da als Komplettanbieter vielleicht hin zu einfach eine gewisse Größe haben.
00:42:31: weil Ja, wir haben jetzt natürlich sehr stark über Beratungsdienstleistungen gesprochen.
00:42:38: Der driftet es aber auch immer mehr in den Bereich von Kostenbestandteilen ab die selber ein Partner nicht mehr bietet sondern die man dann... über die SAP als Partner bieten muss.
00:42:51: Also das Subscription-Modell, je nachdem wo man hingeht und wie ein Conversion fahrt bzw.
00:42:56: ein Deployment-Model aussieht.
00:42:57: also gehe ich in die Cloud, Public Private bleibe ich bei On-Premise und so hat es ja auch immer Fragen kaufmännische Fragen Richtung Lizenzen beziehungsweise auch Meetmodellen sowohl bei SAP aber auch bei Hyperscalern.
00:43:12: Da muss man einfach eine gewisse Größe haben.
00:43:14: Also wir zum Beispiel, wir sind kein SAP Partner.
00:43:17: Wir sind da gerade dabei uns in diversen Bereichen zu zertifizieren und dann in einer Säule – da gibt es von der SAP unterschiedliche Säulen der Partnerschaft reinzukommen.
00:43:29: Das ist aber eher der Bereich Service jetzt bei uns.
00:43:31: Aber Beispiel Intelligents oder jetzt NTT unser alter Arbeitgeber die sind natürlich sagen Full Service Provider.
00:43:40: Die können alles bespielen, also das heißt die Beratung aber auch das Lizenz beziehungsweise Subscription, Geschäft, ETC... Das können wir einfach nicht.
00:43:49: Also da der Budget und Kunde, der sagt ich möchte jetzt alles haben und alles aus einer Hand Da müssten wir sagen verstehen wir Aber können wir euch so natürlich in dem Sinne nicht bieten?
00:44:03: Da wird es eigentlich eher interessanter wenn's darum geht.
00:44:06: Okay, wir haben eine Transformation vor uns.
00:44:09: Wir haben verstanden ihr könnt jetzt nicht aufgrund eurer Größe.
00:44:13: Wir waren im Implementierungspartner aber wir sind so zu erwachsen die letzten dreißig Jahre werden.
00:44:19: Spezial Themen wollen jemanden der sowohl spezial auch als auch mal breiten bisschen drüber guckt.
00:44:25: Könnt ihr da unterstützen in gewissen abgesteckten Bereichen?
00:44:29: Da wird es dann schon interessanter sage ich mal.
00:44:31: Aber dieses klassisch große Transformationsgeschäft Da ist man mit der Größe, wie wir aufgestellt sind im Fullscope.
00:44:40: Immer das mal im Full-Scope, da sind wir raus also dass uns kleinere einfach nicht stemmbar sein.
00:44:46: Da geht es natürlich dann auch um solche Gewährleistungspflichten.
00:44:50: Man ist da ganz anders in der Regression.
00:44:53: Auch wenn es darum geht eine gewisse Gewährleitung zu bieten und ein gewisses Gewerk abzuliefern, das wird schwierig.
00:45:02: Also da sind dann wirklich eher die Rollen.
00:45:04: Auf Kundenseite nenne ich jetzt mal interessant, wo man praktisch die Conversion begleitet.
00:45:12: Weil da sind so viele Fragestellungen in Richtung Entwicklung, in Richtung Koordination.
00:45:18: Da ist man noch gar nicht auf der prozessualen Ebene.
00:45:21: Da hat man schon so viel Manpower versenkt.
00:45:24: das kann man maximal koordinieren also den Kunden da unterstützen auch mit den richtigen Ansätzen und richtigen Fragen ins Rennen zu gehen, also eher die Kundenperspektive aufs Ganze.
00:45:37: Aber wenn man so in Beratungshaus Größe sprechen würde dann sollte das Beratungshaus schon so in Richtung hundert People groß sein, würde ich mal aus dem Bauch heraus sagen.
00:45:50: Und dann ist es immer noch die Frage arbeiten die auch wieder mit Partnern zusammen?
00:45:55: Also wie sind die aufgestellt?
00:45:58: weil auch da wird es dann, das so die unterste Grenze würde ich sagen.
00:46:02: Auch da wird es schwierig alle Fragen aus der Organisation direkt beantwortet zu kriegen.
00:46:09: Aber ja... Da ist auch nicht unbedingt das Geschäftsmodell eines kleinen Beratungshouses darauf ausgelegt also eine Transformation einfach nur zum Ende zu bringen.
00:46:21: Die kann man begleiten.
00:46:22: aber die technische Conversion ist glaube ein Freelancer oder eine fünf Mann Bude holt, sondern da geht es dann wirklich in die größeren Partner, die das schon hundertfach gemacht haben.
00:46:39: Die einfach das Know-how dort aus den eigenen Reihen bespielen können und da ist man sicherlich besser aufgehoben.
00:46:49: Ich hörte von Bus-Ladungen, sozusagen scherzhaft dem Begriff.
00:46:55: Das ist natürlich dispektierlich gemeint aber auch mal so Größenverhältnisse aufzuzeigen.
00:47:01: was bedeutet das eigentlich wenn wir über Conversions sprechen?
00:47:04: oder jetzt gibt es ja auch dieses Shift & Lift Modell.
00:47:09: ich hoffe ich habe es richtig rumgesagt.
00:47:13: Ja, verfolge ich nur gerade ein bisschen was da so am Markt passiert.
00:47:17: Deswegen danke für eure Einschätzung!
00:47:19: Wenn wir schon so ein bisschen
00:47:20: im
00:47:20: Kostenbereich sind ist es wirklich so dass kleinere Beratungen und Freelancer immer günstiger sind als größere oder Preise unterbieten?
00:47:34: wie schätzt ihr das ein?
00:47:38: Ich glaube, das kommt immer so ein bisschen an von welcher Perspektive man natürlich guckt.
00:47:42: Also was die Kostenstruktur angeht?
00:47:46: Wenn man ganz nüchtern betriebswirtschaftlich einfach mal beide Modelle nebeneinander liegt.
00:47:53: also ich sage mal eine kleinere Beratungshaus wie wir beide das machen und ein größeres Beratungshaus fällt einem als erstes auch okay kein Overhead, die Kostenstukte auf unserer Seite zu haben ist doch sehr überschaubar.
00:48:10: Man hat quasi nur beratende oder umsatzthaltende Kolleginnen und Kollegen einhalten.
00:48:16: also das gibt einen schon mal einen anderen Spielraum was den Deckungsbeitrag, denn Deckungsgrad im eigenen Hause erstmal natürlich angeht.
00:48:26: Auf der anderen Seite muss man natürlich auch gucken Und das ist ein Punkt, den hatten wir eben schon mal kurz angesprochen.
00:48:32: Stichwort Netzwerk und Partnerschaft – und ich habe es eben schon gesagt visibilität am Markt!
00:48:37: Wie komme ich an Kunden ran?
00:48:41: Da haben wir auch schon drüber gesprochen Olli.
00:48:44: Jeder hat so seine eigenen Erfahrungen gemacht.
00:48:48: wenn ich unsere Unternehmen nebeneinander lege.
00:48:52: Da heißt es, dass unser Brille schon ein bisschen schwieriger ins Direktkunden-Geschäft zu kommen.
00:48:58: Also, dass wirklich ein Unternehmen sagt okay jetzt Beispiel Braun Großfeld.
00:49:02: wir haben euch gesehen Wir haben verstanden was ihr macht.
00:49:04: Wir haben folgende Aufgabenstellung.
00:49:06: Wir kommen direkt irgendwo ins Geschäft.
00:49:07: das ist das Idealmodell.
00:49:10: und da vielleicht schon Bob auch deine Frage zu antworten dann klar kann man da anders reagieren oder agieren als ein ganz großes Beratungshaus.
00:49:18: Das ist logisch.
00:49:21: Da ist aber der Idealfall der nicht immer so laufen muss.
00:49:24: Also in der Regel läuft es bei kleineren, also wir sind jetzt zum Beispiel zu fünft aber es gibt ja auch die klassischen Freelancer ganz alleine unterwegs.
00:49:34: Auch in einer anderen Rechtsform dann vielleicht, die dann viel über Portale gehen müssen, Vermittler-ETC und das ist wie beim klassischen mehrstufigen Vertrieb, je mehr Zwischenhändler ich habe dass du mehr bleibt, eigentlich an Umsatzgewinnen auf den einzelnen Stufen stehen.
00:49:52: Und so ist das bei uns auch.
00:49:54: und irgendwann muss man sich dann natürlich auch die Falsche zu welchen Stunden Tagessatz kann ich hier noch und auch auf lange Sicht eigentlich noch vernünftig anbieten, auch so, dass ich sage okay, das ist für mich eigentlich interessant.
00:50:09: also rein von der Mathematik gesehen Könnte eine kleine Unternehmensberatung, wir sind natürlich aufgrund des fehlenden Oberhets immer deutlich günstiger anbieten als ein großer?
00:50:20: Die Frage ist natürlich A. Möchte man das betriebswirtschaftlich?
00:50:24: Das muss jeder das Unternehmen für sich persönlich beantworten.
00:50:27: und B. Komme ich da überhaupt hin?
00:50:29: Komme Ich da überhaupt immerhin dass ich das machen kann?
00:50:32: Und das ist halt nicht immer der Fall.
00:50:34: und dann muss ich natürlich auch gucken wie lange läuft dann so Ein Projekt dass ich sagen kann okay bin bereit mich an der einen oder anderen Stelle zu bewegen, weil das wissen die Kunden ja auch.
00:50:44: Wir hatten es eben angesprochen.
00:50:46: Eine größere Unternehmensberatung habe ich dann vielleicht den Bauchladen der mir mehr bieten kann zumindest als Schaufensterkondition versus sag mal den kleineren, wer das nicht alles kann, der vielleicht da in dem Bereich ein bisschen übergreifend besser ist aber dann auch deutlich kleiner höheres Ausfallrisiko entklammern dahinter gestellt und das muss man immer so'n bisschen bisschen im Betracht sehen.
00:51:11: Also jetzt so pauschal einfach zu sagen, ja man wir sind immer günstiger und wollen immer günster.
00:51:18: Das würde ich so nicht unterschreiben weil da muss man auch noch ein gewisse Risiko-Aufschlag mit einrechnen, den jetzt größere dann nicht haben und natürlich auch langfristig ganz anders planen plus natürlich auch den Marktzugang beachten.
00:51:33: Von daher das muss sich schon alles bei so dem ersten Termin, wo vielleicht ein Kunde oder auch einen Vermittler fragt.
00:51:40: Okay wie liegt denn ihr Stundensatz?
00:51:41: Das muss ich alles schon einpreisen und das kommt wieder rein!
00:51:46: Ja, du hast ja auch super viel im Sales eben gearbeitet.
00:51:51: Super viel Gedanken gemacht.
00:51:52: aber ich glaube das ist etwas was gerade Freelancer auch manchmal Eiskeit erwischt.
00:51:56: wieviel Zeit am Ende für dieses Thema Sichtbarkeit am Markt Sales erfolgreich Partner-Netzwerk muss dir auch ein bisschen Stakeholder Management irgendwie betreiben in dieser Hinsicht Das
00:52:09: ist schon
00:52:10: ordentlich an Zeit was da auch draufgehen kann wenn man das so in Wochenstunden denkt.
00:52:15: und Und das musst du alles einkalkodieren.
00:52:21: Nur weil den Overhead der gleiche macht, der auch zur Beratung kommt heißt es ja nicht zwingend dass der Workload nicht anfällt.
00:52:31: Ich sehe das ähnlich.
00:52:32: also ich würde niemals sagen die unterbieten irgendwie die Preise.
00:52:36: natürlich wäre es wahnsinnig schön als Freelancer oder als kleines Unternehmen die gleichen preise aufzurufen wie ein großes Unternehmen.
00:52:48: Da wird man, glaube ich von den Kunden belächelt weil die halt auch eins und eins zusammenzählen können und wissen dass sie kleinen viel weniger Overhead haben.
00:52:58: dann würde ich immer fragen warum bezahlt ihr denn für den overhead?
00:53:01: aber Ich finde das hat alles eine Daseinsberechtigung.
00:53:10: als großes Beratungshaus mit Tagessatz XY an den Markt geht und dann vielleicht trotzdem noch einen Freelancer reinholen muss, dann ist ja auch noch ein gewisser Spielraum dem man reinrechtlich sogar mit reinrechnen muss.
00:53:25: Und da dieses Einpreisen das ist ganz wichtig dass Halt im Hinterkopf hatte ich habe zwar jetzt ein Freelancer oder ein kleines Unternehmen, aber auch die haben Unkosten.
00:53:36: Auch die haben irgendwo vielleicht nochmal einen den sie zusätzlich reinholen.
00:53:42: all diese Risiken sind halt mit abzufangen.
00:53:47: und was man auch beachten muss ist ein wichtiger Punkt finde ich.
00:53:50: also früher wo ich noch einen vertrieb tätig war, da war das Cloud-Geschäft natürlich noch nicht so ausgeprägt wie es heute ist.
00:53:56: Da war's noch sehr stark Lizenz gesteuert.
00:53:58: jetzt gehen wir natürlich eher mehr in die Subscription-Modelle.
00:54:02: aber das Thema ist das gleiche große Beratungsfäuser haben dadurch dass sie auch andere Produkte wirklich anbieten also nicht die reine Beratungstienstleistungen eine Mischkalkulation.
00:54:11: Also die könnten im Zweifelsfall dann nochmal sagen ja okay ich gehe auch jetzt im Pitch deutlich unter meinen eigentlich sinnvollen Stunden oder Tagessatz, weil ich hole dafür so und so viel Subscription-User noch mal rein für die Public Cloud zum Beispiel.
00:54:30: Oder eine Private Cloud.
00:54:36: Und da haben sie natürlich ganz andere Margen.
00:54:38: Das ist ein Punkt der bei uns komplett wegfällt.
00:54:41: Und bei diesem Subscription Modell ist es natürlich wie bei allen Abo-Modellen.
00:54:45: Ich glaube das sagt man ja kein oder erzählt was Neues Ist zwar nicht so hoch wie früher diese Lizenzen, diesen einmal, diesen hohen Schuss den ich habe wenn ich ein Falle gewinne oder einen Kunden gewinnt.
00:54:56: Aber ich hab regelmäßig wiederkehrenden Umsatz obwohl ich ja in Anfangstrichen nichts mache.
00:55:03: Ja also das ist
00:55:04: sehr
00:55:05: polemisch ausgerührt.
00:55:06: natürlich muss alles gewartet werden.
00:55:08: Ich hab regelmäßige Updates und so keine Frage.
00:55:11: aber ich weiß safe dass kommt immer wieder dieser Umsatz.
00:55:15: Das haben wir hier nicht immer eigentlich wieder für kontinuierliche Projekte sorgen, also Sportmetaphern zu sein.
00:55:25: Also nach dem Projekt ist vor dem Projekt.
00:55:27: Ich muss eigentlich immer dafür sorgen dass wir was zu tun haben.
00:55:30: Stichwort Risikoverteilung.
00:55:32: das haben größere dann an der Stelle natürlich nicht.
00:55:36: Das ist ja vielleicht auch ein schöner überleitung zu unserem letzten Punkt, den ich auch sehr interessant finde.
00:55:42: Auch weil wir nicht zuletzt das Buch über das Thema die Zukunft des SAP Consultings schreiben was ja im Spätsommer
00:55:51: herauskommen wird bei Espresso
00:55:52: Tutorials Ausblick auf die Zukunft von kleinen und großen Beratungshäusern steht noch auf meinem Spickzettel im Outline.
00:56:02: Was denkt ihr denn?
00:56:03: Was kommt jetzt nach der, ich sag mal, Conversion-Welle bei circa fünfzig Prozent.
00:56:08: Der Anwender sind ja jetzt ja bereits auf SV und da hat sich auch in den letzten
00:56:12: Jahren
00:56:13: sehr viel drum gedreht.
00:56:15: Das ist auch als ganze Transformationen größtenteils betrachtet.
00:56:20: Ja was kommt denn danach für die nächsten Jahre?
00:56:22: Ist es wirklich dann durch?
00:56:25: Hast du eine Idee Dennis Oliver!
00:56:28: Ja, das ist immer so der Blick in die Glaskugel.
00:56:31: Also was passiert?
00:56:33: Das immer im Pognosemodell zu rechnen... also ich kann mich noch daran erinnern wo es die ersten großen Ankündigungen der SAP rausging, es vorkommt und das Erste-Wartungsende wurde ausgeschrieben.
00:56:47: Dann gab's noch eins, weil da natürlich auch hier in Deutschland gerade eine gewisse Lobby dann natürlich auch dahinter hängt und dass ein bisschen steuern kann bin ich aus meiner Warte sehr gespannt, ob das alles wirklich in ein paar Jahren, ohne zu wissen was genau die Definition von paar Jahre ist, sagen wir mal drei bis fünf.
00:57:09: Ob das wirklich alles abgeschlossen ist oder abgeschlossen sein kann?
00:57:15: Ich glaube allein in diesem Bereich müssen einige Beratungshäuser wirklich noch stark das Geschäftsmodell anpassen, wir merken das an diversen Anfragen und Kunden Gesprächen die wir jetzt haben.
00:57:30: Wir sind bei einem großen Automobilhersteller gerade unterwegs, die haben den noch vor sich.
00:57:37: Die haben ihn noch nicht mal wirklich beplant, geschweige denn budgetiert und sie sind jetzt grade noch dabei erstmal das zu durchdringen was die letzten dreißig Jahre im ECC passiert ist.
00:57:53: Da fühlen sie sich gerade noch schwer und sagen, ja wir hatten jetzt hier ein paar große Beratungshäuser.
00:58:00: Die kamen hier eben das Stichwort Bus gefallen.
00:58:03: ich glaube Sarah, du hattest die
00:58:05: da.
00:58:06: Nicht wertend!
00:58:07: Wir haben hier diverse Entwicklungen und müssen die durchdringen nochmal.
00:58:14: Das Wissen ist hier langsam abgeflossen.
00:58:16: Könnt ihr uns helfen?
00:58:17: Und die kam dann mit Bussen und im Ergebnis kam nichts raus.
00:58:20: Dann haben sie mit uns gesprochen und wir haben erst mal gefragt, was wollt ihr denn von uns?
00:58:24: Was sollen wir euch denn jetzt da unterstützen wenn jetzt von den Big Four schon zwei oder drei da waren.
00:58:30: Und er sagte schönes Zitat eigentlich ja ich will die Eier liende wollen mich so auch der Kurs fährt.
00:58:36: Er sagte ich möchte breite Untiefe und wir wollen mal gucken ob das funktioniert.
00:58:41: und da geht es jetzt auch tatsächlich weiter ... um da erstmal zu zeigen, wo sich gerade Kunden noch befinden.
00:58:47: Das war jetzt eine lange Antwort eigentlich auf eine kurze Frage von dir.
00:58:51: Also ich glaube wir sind noch ein bisschen beschäftigt... also ich würde den Zeitraum sogar noch ein wenig stretchen, also fünf Jahre plus würde ich locker sagen.
00:59:00: aber dann haben wir es auch irgendwann alle.
00:59:02: und dann jetzt zu sagen okay wie geht's weiter?
00:59:06: Dann hört es ja nicht auf ob es alle wirklich in einem Cloud Modell geschafft haben, auch mit dem Clean Core Konzept werden wir sehen oder das wird sich natürlich dann auch zeigen.
00:59:20: Und selbst da, und das merken wir auch und Oliver ja du auch Stichwort Bestandskundenbetreuung es kommt immer wieder neue Themen und Anfragen hoch.
00:59:31: also ist es ja wenn man jetzt mal von SAP lösen und was da alles passiert im ERP Bereich auch die Geschäftsmodelle unserer Kunden ändern sich ja komplett.
00:59:43: Das merken wir an den geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen letzten fünf oder zehn Jahre, was da alles passiert ist.
00:59:52: Und das hat auch einen Niederschlag eigentlich auf die Abbildung im RP-Bereich.
00:59:59: Ich glaube, da wird viel noch Optimierungspotenzial sein, viel Unterstützungspotential In diesem Bereich, ich glaube nicht dass wir in den nächsten, ich sag mal acht oder zehn Jahren neun großen Wurf erwarten können.
01:00:15: Wir haben jetzt nur auf die Sub-Welt gegucktes Sfor.
01:00:19: Ja das Thema KI und jetzt mal wieder ein Bassword zu nennen.
01:00:22: Das ist jetzt knapp einer Stunde, ich glaub' nicht einmal gefeilig.
01:00:25: Also du weißt, wer hat's einmal gehört?
01:00:28: Ich bin jetzt der Erste, der es mal reinwirft...
01:00:30: Nee finde ich gut!
01:00:31: Sonst liegt mir auf der Zunge tatsächlich, deswegen super.
01:00:35: Das wird auch einiges machen, da hat ich gestern langes Telefonat mit ehemaligen Kollegen.
01:00:40: Der ist gerade bei einer Conversion, der begleitet die sehr stark technisch und er sagt so ja ich muss mir in die Themen reinarbeiten und nochmal reinfuchsen wie das eigentlich läuft, wie ich so Migrationsfade ablaufe was ich alles checken muss stichwort readiness check und so.
01:00:55: und er sagte eigentlich kann das immer eine KI also das sind ja immer die gleichen Schritte die ich hier mache noch mal ein größeres Thema sein und ich will jetzt so gar nicht in das gleiche Hornblasen stichwort, ja dann brauchen wir keine Entwickler mehr und keine Berater.
01:01:13: Da habe ich eine Meinung zu.
01:01:15: aber ich glaube... Können
01:01:16: wir eine ganze Folge machen?
01:01:18: Ja genau!
01:01:18: Dann
01:01:19: haben wir die nächste Folge.
01:01:20: Das würde Pargass sprengen.
01:01:22: Aber ich glaube um wie gesagt jetzt das abzuschließen oder die Antwort auf die Frage abzuschließen also einen ganz großen Wurf ECCS-For wie man jetzt hatten, glaube ich nicht.
01:01:35: Aber ich glaube innerhalb dieses Kosmos mit KI und der Unterstützung – das merke ich jetzt auch schon.
01:01:43: Ich habe es gesagt wir zertifizieren uns hier gerade alle bei Braunkursfeld in diversen Schulungen und Tutorials.
01:01:50: da wird das Thema immer mehr bespielt.
01:01:52: Das merkt man auch und das wird größer werden auf jeden Fall.
01:01:57: Also ich glaube tatsächlich dass vor allen Dingen für die kleineren Beratung, dass Geschäftsmodell dahingehend wird.
01:02:03: Dass man das was in der Brownfield Conversion nicht gemacht wurde aufräumen muss beziehungsweise standardisieren muss also diese Anforderungen und das Bewusstsein dafür wie hebe ich es vor?
01:02:23: Hanapotenziale stärker kommen wird heißt wenn ich mit dem ersten großen Schwung rüber bin, dann merke ich eigentlich was kann ich denn jetzt plötzlich machen.
01:02:34: Heißt jetzt habe ich so eine Fragestellung ganz banal.
01:02:36: Ich hab's vor ein paar Wochen mit Willi darüber gehabt Mit CM-Twanzig, CM-Einzwanzig.
01:02:43: Also Ablösungen, Ablösung Planterhafen sind so ganz banale Dinge gehören zum Tagesgeschäft.
01:02:50: Plötzlich ist da ein PPDS Was auch irgendwo in greifbarer Nähe ist weil ich keine Server mehr brauche.
01:02:57: und das sind Themen Den werde ich mir erst bewusst wenn die conversion abgeschlossen ist in den meisten fällen.
01:03:05: und Ja, da wird ja auch immer mehr von gestrichen seitens ab weil es nicht mehr auf der auf der roadmap steht.
01:03:14: Und dann kommen diese tools immer näher und das merke ich schon bei meinen kunden die Es vorhin eingeführt haben die jetzt genau mit diesen themen sich viel viel mehr beschäftigen.
01:03:24: Und die fragestellungen auch dahin gehen wie standardisiere ich meine prozesse?
01:03:28: Wie kann ich mehr in eine Richtung ausrichten.
01:03:31: Und ich glaube, das wird vor allen Dingen für die Kleinen, die dann so ein bisschen breiter aufgestellt sind und in die Tiefe übergreifend gucken wollen.
01:03:40: Wird ein Geschäftsmodell werden oder ist gerade auch schon ein Geschäftsmodell?
01:03:47: Also sehe ich auch so... Das vielleicht noch so ein bißchen zu ergänzen.
01:03:50: Ich finde den Vorteil zum Beispiel, es hat jetzt gar nichts mit der Größe zu tun aber auch jetzt schon mit der Dauer, Du Olli, wir im Geschäft sind.
01:04:00: Wir kennen die Alte und die Neue Welt.
01:04:03: Jetzt stehen ganz viele Kunden davor oder sind jetzt bleiben bei meinem Zukunftssprech haben die Conversion hinter sich?
01:04:10: Und die brauchen jetzt jemanden genau wie Olli sagte.
01:04:13: Oh okay ich bin jetzt irgendwie ich will sagen irgendwie das wird sich natürlich auch sehr einfach runtergebrochen haben.
01:04:19: Wir haben es jetzt geschafft aus dem ECC ins S-Fort zu gehen, wir haben Brownfield Conversion gemacht.
01:04:24: aber ja jetzt müssen wir mal Potenziale heben und da hilft Eigentlich immer ein Blick von, ich verstehe euch aus dem Blick der alten Welt.
01:04:33: Olli du hast jetzt schon paar Abkürzungen genannt aber wenn man dann satt wissen um uns schmeißt und wir hatten vor zwei Wochen glaube ich telefoniert wo du sagst es, ey ich hatte einen Workshop, ich musste die von der MD-OFIA auf die Produkte nicht bringen und das war super anstrengend.
01:04:47: Aber genau das werden die Themen sein Die Kunden, ich hatte eben von meinem Kunden erzählt der die Eier liegende Wollmichs auch wollte.
01:04:55: Wir hatten einen Workshop.
01:04:56: da saß ein IT-Mitarbeiter dar und er sagte hey Greenfield könnt ihr vergessen.
01:05:00: also große Runde sagt ihr könnt ihr vergesen wir müssen irgendwie müssen wir es schaffen im Brownfield jetzt ins s vorzugucken und danach dann können wir alles besprechen und alles machen.
01:05:12: aber lasst uns irgendwie das erst mal ... versuchen hinzukriegen.
01:05:17: Und das ist eigentlich so.
01:05:18: der Ansatz, also dieses klassische... ... auch wie du es noch kennst von früher, da ist ein non-Subkunde,... ... oder ich habe eine Greenfield-Einführung.
01:05:28: Das wird immer weniger!
01:05:28: Das
01:05:29: wäre mal wieder schön, ne?
01:05:31: Ja ja, das war... Ich bin auch nicht
01:05:33: mehr auf den ESP, mein
01:05:34: letzter Kunde hat das ja gemacht, aber ganz... Da ist noch, noch mehr das Wissen gefragt, sowohl tiefe als auch breite weil anders als bei der Greenfield Einführung.
01:05:49: Der Kunde hat so einen massiven Wissensvorsprung eigentlich.
01:05:52: also da reicht es nicht mal ein Tag vorher eine Subdoku zu wissen.
01:05:55: okay dass der Standard im PP-Prozess für Rückmeldungen das reicht einfach nicht mehr.
01:06:00: man muss dann schon die komplette Klaviatur gespielen und das glaube ich oder sind wir hier auch von Vonkursfeld?
01:06:07: Das wird so das Modell der Zukunft sein.
01:06:09: Wirklich ja Experten wissen alte Welt, neue Welt aber dann auch über den Tellerrand dass das wird gesucht und da kann muss man glaube ich oder müssen wir um mal so ein Ziel auszulogen natürlich einfach den Mehrwert bieten können.
01:06:26: Kriegen wir schon einen?
01:06:27: Ja!
01:06:29: Ich würde sagen die Biere scheinen Grunde zu haben.
01:06:33: Wie viel ist denn noch in eurer Flasche?
01:06:37: Ich hatte gerade den letzten Schluck.
01:06:41: Hey, ich glaube wir hatten jetzt noch... Wir haben die Zeit gesprengt.
01:06:46: Es war super spannend!
01:06:47: Ich glaube wir hätten noch locker ein bisschen weitersprechen können.
01:06:49: Vielleicht gibt es ja nochmal einen Follow-up zu dem Thema AI Aber dann bitte ohne sozusagen
01:06:54: Buzzwords.
01:06:54: Was bedeutet das im Consulting wirklich?
01:06:57: Wir hatten vor zweieinhalb Jahren der ChatGPT damals öffentlich so nützbar wurde Hatten wir ein Live-Podcast dazu gemacht.
01:07:04: Das ist jetzt auch schon wieder so lange her, seitdem es so viel passiert.
01:07:07: Ich glaube das schreit eigentlich nach einem Follow-up.
01:07:09: Also vielleicht gibt's da ja noch mal die Chance Dennis Oliver dass wir nochmal auf ein zweites Bier uns irgendwie treffen und ich hoffe ihr hattet auch Spaß beim Zuhören.
01:07:22: und David gegen Goliath ist eure Meinung ob ihr ein kleines oder großes Beratungshaus braucht.
01:07:30: aber ich denke es sowohl als auch Meistens genau das Richtige, dass die friedliche Coexistenz nebeneinander von David und Goliath.
01:07:40: Wo möchte ich das sagen?
01:07:44: Dann vielen Dank fürs Zuhören und tschüss!
01:07:48: Ihr habt
01:07:49: ein Thema für uns oder wollt sogar selber einmal Gast sein dann schreibt uns an feedback at sap-podcast.de Oder kontaktiert uns über LinkedIn.
01:08:02: Ihr könnt uns auch einfach bewerten auf Spotify,
01:08:05: Apple
01:08:05: Podcast oder überall dort wo man Podcast bewerten kann.
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